Ausgangspunkt der Veranstaltung der IV war das Faktum, dass sich Österreich an der Schwelle zu neuen Herausforderungen befindet, die sich aus geänderten Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation im 21. Jahrhundert ergeben.
Innovationen entstehen heute nicht mehr in geschlossenen Organisationen, sondern in komplexen Netzwerken. Die Bedeutung von Innovationsnetzwerken wird spätestens dann deutlich, wenn Innovationen als ausschlaggebend für das wirtschaftliche Überleben von Unternehmen erkannt werden. Insbesondere in der Podiums- und Plenumsdiskussion wurden neben klassischen Innovationsinstrumenten verschiedenste Fragen zur Innovation thematisiert.
Besonders interessant erscheint ein Beitrag zu einem IV-Pilotprojekt, das anhand von 12 Fallbesipielen untersucht, wie innovationserfahrene, österreichische Unternehmen jene Netzwerke organisieren, mit deren Hilfe sie Produkt-, Dienstleistungs- oder Prozessinnovationen erarbeiten. Interviews mit zentralen Akteuren sowie anderen Beteiligten wurden mittels qualitativer Netzwerkanalyse ausgewertet und hinsichtlich der Art der Partner, ihrer Rollen und ihres Zusammenspiels untersucht. Bei der Analyse zeigte sich, dass Innovationsnetzwerke generell von 2 Prinzipien geprägt sind: Heterogenität und Vertrauen.
Details entnehmen Sie bitte der Präsentation von Dr. Gertraud Leimüller, Geschäftsführerin der winnovation consulting GmbH, und von Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger, Universität Harvard.